Wildpflanzen und Heilkräuter bei Arthrose

Wildpflanzen bei Arthrose

Wenn es um das Thema geht, Arthrose mit natürlichen Mitteln zu behandeln, fällt das Gespräch auch auf das Thema Ernährung und Heilkräuter. Heilpflanzen werden in der Regel nicht als normaler Bestandteil der Ernährung betrachtet, sondern eher als eine Medizin, welche man im Fall der Fälle zu sich nimmt, um wieder gesund zu werden. Dabei könnten einige Pflanzen – würden sie in den täglichen Speiseplan mit aufgenommen – das Arthroserisiko stark senken. Arthrose im Alter wird durch ein saures Milieu im Körper begünstigt, Wildkräuter können bei Arthrose helfen, indem das saure Milieu in ein basisches Milieu umgewandelt wird.

Heilkräuter bei Arthrose

Es gibt eine reihe von Wild- bzw. Heilkräutern, welche von Heilpraktikern und naturnah praktizierenden Ärzten immer wieder empfohlen werden. Es folg eine Auflistung potentieller Heilkräuter und deren nachgesagte gesundheitliche Wirkung in Bezug auf die Gelenkserkrankungen wie Arthritis und Arthrose:

Brennnessel

Brennnessel

  • Entsäuerung über die Nieren
  • Versorgung mit Silizium

Teufelskralle

Teufelskralle

  • Entzündungshemmung in den Gelenken

Weidenrinde

Illustration Salix caprea0

  • Enzündungshemmung im ganzen Körper (Salicylsäure!)

Ackerschachtelhalm

515 Equisetum arvense

  • Aufbau von Gelenkflächen (Knorpel) und Gelenksflüssigkeit (Synovialflüssigkeit) durch hohen Siliziumgehalt

Weihrauch (Boswellia)

Boswellia sacra - Köhler–s Medizinal-Pflanzen-022

  • Entzündungshemmung

Diese Pflanzen können (bis auf Weihrauch) an vielen Plätzen in Deutschland gefunden werden. Die Brennnessel ist an vielen Waldrändern, Gärten und Bächen beheimatet. Getrocknet kann sie als Tee getrunken werden oder frisch entsaftet. Letzteres ist die bessere Möglichkeit. Auch die Teufelskralle lässt sich finden.
Weidenrinde kann man auch finden, hier ist allerdings die Verwendung komplizierter. Das trifft auch auf Weihrauch zu.
Ackerschachtelhalm findet sich häufig an Wegrändern und ist gut zu erkennen. Wer sich nicht traut die Kräuter selbst zu sammeln, oder zu wenig zeit hat, findet bei der Firma Platinum eine gute Möglichkeit, ein Kombipräparat zu bekommen, welches unter anderem aus den oben genannten Produkten besteht.

Wildpflanzen in der Ernährung

Schon der Vater aller Ärzte, Hippokrates, sagte: „Lasst Eure Nahrung Eure Medizin sein, und Eure Medizin Eure Nahrung!“

In diesem Satz verbirgt sich großes Verständnis für die Natur und den Menschen. Es geht nun nicht mehr nur darum, ein bestimmtes Kraut zu essen, weil man es gegen eine Krankheit einsetzt, sondern es geht darum, den Körper gesund zu erhalten. Natürlich können bestimmte Kräuter gezielt Wirkungen haben, es ist jedoch sinnvoller, seine Ernährung so einzustellen, dass die eine Gesundheit erhalten bleibt. Wir sollten uns nicht auf die Bekämpfung einer Krankheit fokussieren, sondern auf den Aufbau und den Erhalt der Gesundheit!

Leider lässt das aktuelle Dogma der Schulmedizin dies kaum zu. Es werden tausende Krankheiten diagnostiziert, diskutiert und bekämpft, aber es wird nur wenig für die eine Gesundheit getan.

Hier sollte das ganze Dogma neu überdacht werden!

An diesem Punkt setzt Prof. Dr. Bernd Gerken bei seiner Wildpflanzenwanderung an.

Bernd Gerken über essbare Wildpflanzen

Prof. Dr. Bernd Gerken kennt die Pflanzen wie kaum ein anderer. Über jedes Kräutlein kann er eine Geschichte erzählen. Er geht aber weniger auf die einzelnen Wirkungen der Kräuter ein, sondern betrachtet die Thematik aus ganzheitlicher Sicht. Im folgenden Film erfahren Sie vieles wissenswerte über Kräuter und Pflanzen in Deutschland. Aufgenommen wurde der Film im August 2015 auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Brönnhof im Kreis Schweinfurt.

Interessieren Sie sich für Wilfpflanzen?

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